Stadt Oppenheim

Neuer Rundgang im Untergrund eröffnet

Mit der offiziellen Eröffnung des neuen Rundgangs im sagenumwobenen Oppenheimer Kellerlabyrinth pünktlich zu Bilderbuchwetter beim traditionellen Osterkünstlermarkt,  hat die Stadt Oppenheim eine weitere Tür in der Erforschung und Vermittlung der eigenen, bewegten Historie aufgestoßen. Davon hatten sich bereits im Vorfeld zahlreiche Vertreter der lokalen und überregionalen Presse, im Rahmen der großen Auftaktpressekonferenz im Ratssaal der Stadt, überzeugt.

Als neue, abenteuerliche Ergänzung zu den bereits seit 2003 bestehenden rund 420 Metern des „alten“ touristischen Rundgangs, der, so Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) gegenüber den Pressevertretern, bereits von gut 350 000 Menschen in den vergangenen neun Jahren besucht wurde, bestechen die neuerlich frei gegebenen etwa 250 Meter Gangwerk durch noch ursprünglicheres Flair und historische Struktur. „Der neue Rundgang hebt sich inhaltlich und topographisch vom großen Bruder, den bereits viele tausend Menschen besucht haben, ab. Er ist ein weiteres Aushängeschild im einmaligen Flair des Oppenheimer Untergrunds und war die Konsequenz aus den kontinuierlich fortgeführten Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Standsicherung der Oppenheimer Altstadt, die wir seit 1993 betreiben“, berichtete Held im Zusammenhang mit der Unterstützung durch das Land, die die Standsicherungsmaßnahmen jeweils zu einem Anteil von 90 Prozent fördert. So habe man, erinnerte Held, bereits 2003 aus der Not eine Tugend gemacht, als man die zahlreichen Standsicherungsmaßnahmen zu einem touristischen Rundgang aufaddierte und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte. Als ein „Alleinstellungsmerkmal mit neuerlich sportivem Charakter im Sinne der Ursprünglichkeit des Mysteriums Oppenheimer Untergrund“ bezeichnete der Erste Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt (AL), zuständig für Tourismus, das Wesen des neuen Rundgangs, der mit 28 Stationen und nur zehn Personen pro Führung neue Herausforderungen an die Gäste im Kellerlabyrinth stellt.

Ein gutes Stück südlicher im Stadtplan gelegen und mit seinem Einstieg in der Krämerstraße, sei der neue Rundgang, so der wissenschaftliche Experte für den Oppenheimer Untergrund und Mitarbeiter der Deutschen Montantechnologie (DMT), Dr. Michael Thomä, um einiges steiler, schmaler und verwinkelter als der bereits erschlossene, größere Teil. „Das macht ihn nicht für jeden betretbar. Menschen mit Klaustrophobie oder Gehbehinderungen wird von einer Führung abgeraten. Ebenso ist der Zutritt für Kinder unter 5 Jahren untersagt. Dennoch soll er für alle, die den bestehenden Rundgang bereits besucht haben, für Familien mit älteren Kindern und mutigen Abenteurern eine neue Herausforderung sein“, erklärte Thomä, der die Pressevertreter im Anschluss an die Pressekonferenz fachkundig durch die gut einstündige Führung im neuen Gangabschnitt begleitete. Der Stadtchef betonte, dass, insbesondere für das Eröffnungswochenende vom 24. Bis 25. März, eine Voranmeldung für halbstündige Führungen im neuen Rundgang unabdingbar sei. „Wir rechnen hier mit bis zu 800 Gästen pro Tag. Da müssen wir im Sinne der Fairness für alle mit Voranmeldungen arbeiten“, so Held, der den feierlichen Bandschnitt mit Amtskollege und MdL Thomas Günther, dem Ersten Kreisbeigeordneten Adam J.Schmitt, Kathrin Anklamm-Trapp MdL und Darmstadt vornahm, abschließend.

Kontakt und Buchung:

Tourist- und Festspielbüro der Stadt Oppenheim

Merianstraße 2, 55276 Oppenheim, Telefon: 06133-4909-19, Fax: 06133-4909-29, E-Mail: info(at)stadt-oppenheim.de,www.stadt-oppenheim.de

 

So finden Sie uns vor Ort:

Besuchen Sie die Wein- und Festspielstadt. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Merianstraße 2, 55276 Oppenheim

Kontakt & Anfahrt